Docupy: Ungleichland
30 Mai 2018

Buch und Regie I Michael Schmitt mit Julia Friedrichs, Fabienne Hurst, Andreas Spinrath
2018 I Dokumentarserie I 3 x 45 min I HD I Deutschland
Produktion I Bild & Tonfabrik   Sender I ARD / WDR

Synopsis In einem der reichsten Länder der Erde geht es ungleich zu. Die Reichen setzen sich ab, die Armen sind abgehängt. Die Mittelschicht kämpft, um den Status zu halten, statt wie früher durch Arbeit und Leistung den Aufstieg zu schaffen. Die Filmtrilogie bereist zu den Themen „Reichtum“, „Chancen“ und „Macht“ das „Ungleichland“ Deutschland. Die weltweit führenden Forscher und Experten zum Thema Ungleichheit kommen zu Wort, etwa der Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz oder der Ökonom Thomas Piketty.

„Wenn Sie ein großes Vermögen haben, können Sie es durch Konsum nicht mehr zerstören. Sie schmeißen das Geld zum Fenster raus und es kommt zur Tür wieder hinein“, sagt Christoph Gröner, einer der größten deutschen Immobilienentwickler und eine der Hauptfiguren der Trilogie. Er baut in nahezu allen Großstädten Deutschlands Mehrfamilienhäuser, verkauft Eigentumswohnungen und plant ganze Stadtviertel. „Wir Unternehmer sind mächtiger als die Politik, weil wir unabhängiger sind.“ Christoph Gröner ist durch harte Arbeit nach oben gekommen und sagt: „Wir leben in der geilsten Gesellschaft der Welt. Hier kann jeder werden, was er will.“ Aber solch ein Aufstieg gelingt nur wenigen.

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Preise *Otto-Brenner-Preis 2018 Bestes Medienprojekt I *Grimme-Preis 2019